Jugendbildungsstätten Bayern
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Die Jugendbildungsstätte Windberg ist die älteste der zwölf vom Bayerischen Jugendring anerkannten und geförderten Jugendbildungsstätten. Sie ist im Bezirk Niederbayern ein zentraler Ort für Wertevermittlung, Persönlichkeitsentwicklung und Nachhaltigkeitsbildung für junge Menschen. Nun hat unsere Einrichtung am 9. März 2025 ihr 50jähriges Bestehen der Jugendbildungsstätte und das 10jährige Jubiläum der Anerkennung als Umweltstation mit einem Festakt gefeiert und das Jubiläumsjahr feierlich eröffnet.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festgottesdienst mit Diözesanbischof Rudolf Voderholzer. Der würdigte in seiner Predigt die Einrichtung als einen Ort, an dem Gemeinschaft, Lernen und Wertevermittlung gelebt werden. Auch P. Thomas Handgrätinger, der „Vater" der Jugendbildungsstätte, wurde in Gedanken und Gebeten gewürdigt. Der Bischof dankte allen, die sich in die Jugendarbeit eingebracht haben, und betonte, dass die Kirche weiterhin ihrem Bildungsauftrag treu bleiben werde, auch in schwierigen Zeiten.
Anschließend konnte die Klosterküche beim Mittagessen für die geladenen Gäste eine Kostprobe ihrer Kochkunst geben, bevor der Festakt von Abt Petrus-Adrian eröffnet wurde. Der Abt zeichnete die Entwicklung der Jugendbildungsstätte über die letzten 50 Jahre nach, beginnend mit dem Jugendhaus des Bistums und der späteren Umwandlung zur Jugendbildungsstätte. Die JuBi sei nicht nur ein Ort des Lernens und der Gemeinschaft, sondern auch ein Raum zur Vermittlung christlicher Werte. Unter der Moderation von Bernhard G. Suttner, dem ersten Referenten an der JuBi Windberg, fand eine lebendige Podiumsdiskussion statt, bei der Martha Altweck-Glöbl und Alfons Dreyer über die Anfänge der Jugendbildungsstätte Windberg sprachen. Sie betonten, dass das Haus von Anfang an offen für alle sein sollte und die Jugendarbeit auf authentische, engagierte und vorbildliche Menschen angewiesen war. Altweck-Glöbl erinnerte an die wichtigen Jugendpfarrer wie P. Thomas Handgrätinger, die den Geist der Freiheit und der respektvollen Auseinandersetzung prägten.
Weitere Redner:innen, darunter Wolfgang Sausner und Johanna Ostermeier, reflektierten die Bedeutung der Jugendbildungsstätte, die mittlerweile unter der Trägerschaft des Bischöflichen Jugendamtes, des BdKJ, der Prämonstratenserabtei und des Bezirks Niederbayern steht. Christian Schreiner, der pädagogische Leiter, erinnerte an die rund 30 Mitarbeitenden und 60 Ehrenamtlichen, die jährlich etwa 10.000 Gäste betreuen. Bei einem kurzweiligen Quiz, gestaltet von den Bildungsreferentinnen Mona Hinterberger und Laura Dier, konnten die Festgäste ihr Wissen über die JuBi testen, bevor die Feierlichkeiten bei Kaffee und Kuchen aus der Klosterküche gemütlich ausklangen. Am Ende waren sich alle einig: Die Jugendbildungsstätte Windberg ist und bleibt ein „Stück Zuhause auf Zeit" – ein Ort, an dem junge Menschen Glauben, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung erfahren können.
Auch die Öffentlichkeit hat Gelegenheit das 50-jährige Bestehen zu feiern. Am 31. Mai 2025 lädt die Jugendbildungsstätte beim großen Spektakeltag ein, die JuBi hautnah zu erleben: Von 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr erwartet die besucher:innen ein buntes Programm mit Musik, kreativen Mitmachaktionen, spannenden Workshops und regionalen Köstlichkeiten.
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